Die richtige Matratze: Warum die Wahl zwischen „Hart“ und „Weich“ am Ziel vorbeigeht
Die häufigste Frage in der Beratung betrifft die ideale Festigkeit einer Matratze. Doch die Einteilung in hart oder weich ist für einen wirklich erholsamen Schlaf viel zu ungenau. Entscheidend ist stattdessen die Frage, wie gut die Matratze zu Ihrer individuellen Körperstatik und Schlafposition passt.
Präzision statt Kompromiss
Eine Matratze ist dann richtig gewählt, wenn sie Druckspitzen an Schulter und Becken reduziert und gleichzeitig die Wirbelsäule neutral führt. Wir sprechen hier von präziser Konturanpassung. Das bedeutet, dass die Matratze Ihren Körper an den richtigen Stellen nachbildet.
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Schulter und Becken: Diese Partien müssen gezielt einsinken dürfen, um die Statik zu entlasten.
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Taille: Dieser Bereich benötigt Unterstützung, damit die Lendenwirbelsäule neutral bleibt und nicht durchhängt.
Individuelle Anforderungen je nach Position
Seitenschläfer benötigen eine echte Schulteraufnahme, damit der Kopf neutral geführt wird und der Nacken zur Ruhe kommt. Rückenschläfer profitieren von einer stabilen Führung des Schultergürtels ohne Mikrobewegungen. Bauchschläfer hingegen brauchen eine stabile Basis, damit die Wirbelsäule nicht verdreht wird.
Der Experten-Check: Wachen Sie morgens mit einer Steifheit auf, die sich nach Bewegung bessert? Haben Sie das Gefühl, eher auf der Matratze zu liegen als in ihr? Mit wenigen gezielten Fragen lässt sich meist schnell eingrenzen, ob es an der Beckenführung oder der Konturanpassung liegt. Besuchen Sie uns für eine individuelle Analyse in Horgen.
